Ich kann am Lagerfeuer wohl kaum über Mythen und Legenden berichten, ohne den größten amerikanischen Mythos seit der 9/11-Verschwörung zu erwähnen. Der Mythos über den Mann, der nicht nur einst Hitler tötete, sondern anschließend auch noch Bigfoot. Sein Leben wird nun verfilmt unter dem unerwarteten Titel “The Man who killed Hitler and then the Bigfoot”. Doch bevor sich eine weitere Verschwörungstheorie hieraus entwickelt, gebe ich erst einmal Entwarnung. Hierbei handelt es sich nicht um eine Dokumentation, sondern um eine reine Erfindung Hollywood-Autoren.

Die Story hinter „The Man who killed Hitler and then the Bigfoot“

Doch worum geht es in The Man who killed Hitler and then the Bigfoot? Calvin Barr ist Veteran des Zweiten Weltkriegs, in dem er den Spezialauftrag erhielt, Adolf Hitler zu töten – was ihm auch gelang. Dummerweise darf er niemanden von seiner geheimen “Heldentat” erzählen und so fristet er sein Dasein, bis eines Tages das FBI und die kanadischen Polizei an seine Tür klopft. Denn es steht wieder Arbeit an: Nach dem Diktator mit verstümmelten Oberlippenbart darf er sich dieses Mal auf ein weitaus haarigeres Tier stürzen und bekommt die Mission, Bigfoot zu töten. Ja, richtig gelesen, Bigfoot. Das riesige, menschenähnliche, mit überdimensionalen Füßen und starker Fellbehaarung ausgestattete Wesen, das laut der nordamerikanischen Folklore in fast allen Gebirgen der USA und Kanadas bereits gesichtet worden sei.

Sam Elliott: Die Legende lebt

Was im ersten Moment nach Trash klingt, zeigt sich beim Sichten des Trailers von The Man who killed Hitler and than the Bigfoot als gut gemachter Film mit schönen Bildern und einem überzeugenden Hauptdarsteller. Sam Elliott schlüpft in die Rolle des wackeren Bigfoot-Jägers, dem wie gewohnt eine wohltuende Großvater-Aura umgibt – inklusive Nuscheln durch den Bart. Viel lässt sich aus dem Trailer noch nicht herauslesen, aber ich vermute, dass es im Tiefen der Story um seine Vergangenheitsbewältigung gehen wird und wie der Legendenstatus sich auf sein Leben auswirkt. Und als großer Freund von Mythen und Legenden bin ich schon sehr gespannt auf den Film.

Miese Kritiken

Der Film lief 2018 bereits auf einigen Festivals, bekam aber bisher nur mäßige bis schlechte Kritiken. Auf Letterboxd erreichte er beispielsweise nur Durchschnittswertung von 3 von 5 Sternen. Bemängelt wurde vor allem die Story und dass der namensgebende Bigfoot nur am Rande vorkommt. Mir gefällt allerdings der Trailer bisher so gut, dass ich mir den Film ansehen werde. Einen genauen Start für Deutschland gibt es zwar noch nicht, aber im Laufe des Jahres 2019 soll es soweit sein.

Der erste Trailer

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